EFFEKTIVE LÖSUNG BEI BETRUG

Hilfe bei Kautionsbetrug

Professionelle Unterstützung bei betrügerischen Kautionsforderungen, gefälschten Mietangeboten und angeblichen Kautionsforderungen bei dem Verkauf von Büchersammlungen.

Beratung

Kautionsbetrug in Zahlen

65 Mio. €

Geschätzter Schaden durch Online-Mietbetrug & Kautionsbetrug in Deutschland pro Jahr

100%

Der Opfer zahlen die Beträge an Scheinfirmen

50.000+

Betroffene jährlich in Deutschland (geschätzt)

38.600 €

Durchschnittlicher Schaden pro Opfer

Was ist Kautionsbetrug?

Kautionsbetrug im Zusammenhang mit Bücherbetrug liegt vor, wenn Täter von Betroffenen Vorauszahlungen oder angebliche „Sicherheiten“ verlangen – etwa für Rückabwicklungen, Rückgaben oder angeblich notwendige Formalitäten. Diese Kautionszahlungen dienen ausschließlich dazu, weiteres Geld zu erlangen, ohne dass eine Gegenleistung erfolgt.

Sekundär tritt Kautionsbetrug auch im Bereich Mietwohnungen auf: Hier werden gefälschte Wohnungsangebote genutzt, um Interessenten vor einer Besichtigung zur Zahlung einer Kaution oder Reservierungsgebühr zu bewegen. Nach der Zahlung verschwindet der Täter, die Wohnung existiert nicht oder gehört Dritten.

Typische Warnsignale

Unrealistische Versprechungen

Garantierte Rückzahlungen, extrem hohe Erstattungen oder „sichere Rückkäufe“ gegen eine angebliche Kaution oder Sicherheitsleistung.

Druck & formale Ausreden

Zeitdruck („letzte Frist“), angebliche rechtliche Vorgaben oder formale Gründe, warum eine Kautionszahlung „zwingend erforderlich“ sei.

Vorauszahlung der Kaution / Reservierung

Forderung nach Überweisung einer Kaution, Bearbeitungs- oder Sicherheitsgebühr, bevor Bücher zurückgenommen oder Gelder ausgezahlt werden.

Gefälschte Treuhand- oder Versanddienste

Erfundene Treuhandkonten, Anwaltsnamen oder Abwicklungsplattformen, um Seriosität vorzutäuschen – ähnlich bekannt aus Mietkautionsbetrug, hier jedoch auf Bücherbetrug übertragen.

Häufige Betrugsmaschen

Gefälschte Wohnungsanzeigen

Betrüger kopieren Fotos realer Mietwohnungen oder erstellen komplett erfundene Objekte. Bei Kontakt wird sofort eine Vorauszahlung verlangt.

Reservierungs- und Sicherheitsgebühren

Erfundene Gebühren wie „Reservierung“, „Verwahrung“, „Bewerberprüfung“ oder „Freigabegebühr“, die ausschließlich dazu dienen, weiteres Geld abzuschöpfen.

Kautionsforderungen

Opfer werden aufgefordert, vor einer angeblichen Rückabwicklung, Rücknahme oder Auszahlung eine „Kaution“, „Sicherheitsleistung“ oder „Abwicklungsgebühr“ zu zahlen. Die versprochene Auszahlung erfolgt nie.

Gefälschte Immobilienagenturen

Betrüger erstellen professionell wirkende Websites von scheinbaren Maklerfirmen, inklusive Logos und Bewertungen.

Phishing-Mietportale

Gefälschte Plattformen, die aussehen wie Immoscout / Immowelt und über die Opfer die Kaution bezahlen sollen.

Beispiele aus der Praxis

Fall 1: Bücherbetrug mit Kautionsforderung

Ein 61-jähriger Anleger wurde nach dem Kauf hochpreisiger Sammlerbücher von angeblichen „Abwicklern“ kontaktiert. Für die Rückabwicklung und Auszahlung wurde eine Kaution von mehreren Tausend Euro verlangt. Nach Zahlung brach der Kontakt ab. Schaden: 29.000 €

27.000 € der Kautionszahlung konnten durch schnelle Kontosperre und Bankrückruf gesichert werden. Parallel laufen strafrechtliche Ermittlungen.

Fall 2: Bücherbetrug + gefälschter Treuhandservice

Eine 64-jährige Geschädigte erhielt nach dem Bücherkauf ein professionelles Schreiben einer angeblichen Treuhandstelle. Voraussetzung für die Rückzahlung sei eine Sicherheitskaution. Die Webseite, Logos und Unterlagen waren vollständig gefälscht. Schaden: 49.000 €

Durch Ermittlungen und Zahlungsnachverfolgung konnte ein erheblicher Teil der Summe gesichert werden.

Fall 3: Kautionsbetrug bei Mietwohnung

Ein Paar überwies 8.600 € Kaution für eine angebliche Mietwohnung, bevor eine Besichtigung stattfand. Das Objekt existierte nicht, der Anbieter war nicht erreichbar.

Ergebnis: 100 % des Geldes konnten über ein Chargeback-Verfahren gesichert werden.

Rechtliche Grundlagen

Straftatbestände

Kautionsbetrug erfüllt mehrere Tatbestände: Betrug (§ 263 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Computerbetrug (§ 263a StGB). Strafen reichen bis zu mehrjährigen Freiheitsstrafen.

Zivilrechtliche Ansprüche

Opfer haben Anspruch auf Rückzahlung, wenn Geld ohne rechtlich wirksamen Vertrag überwiesen wurde. Ansprüche gegen Banken können bestehen, wenn Warnsignale erkennbar waren und nicht gehandelt wurde.

Internationale Verfolgung

Wir arbeiten mit Ermittlungsstellen im DACH Raum zusammen – Kontosperrungen & Rückverfolgung greifen oft innerhalb von Stunden.

So schützen Sie sich vor Kautionsbetrug

Prüfen Sie den Vermieter

Über Google, Telefonnummer, Handelsregister, LinkedIn, Impressum etc.

Niemals Vorauszahlungen leisten

Keine Kaution, Reservierung oder Gebühren vor unterschriebenem Vertrag.

Besichtigung immer Pflicht

Wenn eine Besichtigung nicht möglich ist → zu 99 % Betrug.

Dokumente prüfen

Verträge, Ausweise und Bestätigungen können gefälscht sein – immer auf Echtheit achten.

Skepsis bei zu guten Angeboten

30–50 % unter Marktwert sind immer verdächtig.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Zeitdruck ist ein klares Warnsignal.

Wie wir Ihnen helfen

Erstberatung & realistische Einschätzung

Sofortige Maßnahmen zur Kontosperrung und Rückholung der Zahlung

Ermittlungen der Täter & Geldflüsse über Banken und Finanzdienstleister

Rechtliche Schritte zur Rückforderung Ihrer Kaution

Zusammenarbeit mit Polizei und internationalen Ermittlungsbehörden

Durchsetzung von Chargeback-Verfahren

Persönliche Betreuung während des gesamten Prozesses

Opfer von Kautionsbetrug geworden?

Handeln Sie sofort! Je schneller wir eingreifen, desto höher die Chance, Ihr Geld zurückzubekommen.

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